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Die Schechina (göttlicher Lichtfunke) vor dem Tod schauen

Die Schechina (göttlicher Lichtfunke) vor dem Tod schauen

 

Lese nicht was geschrieben steht, entkleide mit deinem „Erkenntnis-Verstand mit Einsicht“!

 

Das Schauen des göttlichen Lichtfunken <schechina> im Augenblick des Sterbens ist kein halluzinatorisches Abgleiten des Gehirns.

Es ist der vollendete Vollzug des Erdenlebens.

 

Das Gefäß bricht schon vor dem Tode,

und die göttliche Gegenwart, die den Menschen im Verborgenen durch sein gesamtes Dasein begleitet hat, wird offenbart.

 

  1. Das Wesen der Schechina: Die Wohnung im Gefäß

Das urhebräische Wort <schechina> leitet sich von der Wurzel „wohnen“, „nisten“ ab.

Die <schechina > ist die einwohnende göttliche Gegenwart in der Materie –

das göttliche Licht (Licht des Aleph, die <1> aus dem Schöpfungsprinzip 1+4),

insofern es sich in die Welt der Form, des Raumes und der Zeit <beth> eingekleidet hat.

 

Der Schleier:

Solange der Mensch in der physischen Dichte (Ägypten) lebt, verhüllt die <nefesch>
(die Körperseele) dieses innere Licht.

Der Körper und das Tagesbewusstsein wirken wie ein undurchsichtiger Schleier,

damit der Mensch die Freiheit hat, sich in der Welt der Polarität zu entscheiden.

 

Das Zerreißen des Schleiers:

Wenn sich die Lebenskraft (nefesch) kurz vor dem Tod aus den Peripherien des Körpers zurückzieht, verliert der Schleier seine Dichte.

Die Sinnesorgane blicken nicht mehr nach außen auf die physischen Objekte,

sondern der Blick wendet sich nach innen – wo die <schechina> seit jeher wohnt.

 

 

  1. Das Lichtschauen und die Lebensrückschau

Das Erscheinungsbild dieses Lichts, das auch aus Nahtoderfahrungen und Reanimationen bekannt ist,

wird in den urhebräischen Quelltexten präzise beschrieben:

 

Das ungetrübte Licht:

Die Seele erblickt die <schechina> nicht als fremdes Wesen von außen,

sondern als das Ur-Licht, das alles Sein durchströmt.

Es ist ein Licht ohne Schatten, frei von Verurteilung, aber von absoluter, unbestechlicher Klarheit.

 

 

  1. Warum das Physische schlagartig seine Dominanz verliert

In dem Moment, in dem die Seele das Licht der <schechina> schaut,

tritt die Ur-Projektion der Schöpfung zutage:

 

Materie als verdichtetes Licht:

Die Seele erkennt schlagartig, dass die materielle Welt nicht „feste Materie“ war,

sondern lediglich geronnenes, verdichtetes Licht der <schechina>.

Die Sorgen um Besitz, Ansehen, Schmerz und körperliche Unzulänglichkeit enthüllen sich als Schattenbilder der <schechina>.

 

Die Lösung der Anhaftung:

Die Anziehungskraft der Erde bricht in diesem Moment zusammen.

Was eben noch als lebensnotwendig erschien (Atem, Schmerzfreiheit, Festhalten an der physischen Existenz), verliert jede Bedeutung, weil die Seele den Ursprung aller Fülle erblickt.

 

Das Überflutet-Werden (Das Zusammenbrechen des Gefäßes):

Dass diese Liebe als Überflutung erfahren wird, liegt an der Struktur unseres Erdenbewusstseins.

Das menschliche Ich ist darauf ausgerichtet, Grenzen zu ziehen und das enge Gefäß zu bewahren.

 

Wenn der Schleier fällt und das Licht der <schechina> einbricht,

trifft die unendliche Fülle auf dieses begrenzte Gefäß.

Das Gefäß kann diese Fülle nicht mehr „fassen“ oder begrifflich analysieren – es wird schlichtweg überschwemmt.

 

Angst existiert nur dort, wo Grenzen bedroht sind.

Wenn die bedingungslose Liebe die Grenzen des Ichs überflutet,

löst sich jede Angst augenblicklich auf,

weil das Ich erkennt, dass es nie getrennt vom Ursprung war.

 

Der Unterschied zwischen Emotion und Schechina-Schau:

Menschliche Emotion ist ein Auf und Ab der physischen Ebene.

Das Licht der <schechina> ist absolute Seins-Klarheit.

Es ist die Wahrnehmung der Realität, wie sie hinter den Schattenspielen der Welt immer ist.

 

Wer von dieser Liebe überflutet wird, erfährt nicht etwas „Neues“,

sondern er erwacht zu dem, was ihn in Wahrheit von jeher getragen hat.

 

Zusammenfassende Essenz:

Wenn ein Mensch – ob am Tor des Todes, in der tiefen Schau oder in einem Moment des Gnadendurchbruchs – von einer grenzenlosen,

alles verzeihenden und tragenden Liebe umspült wird,

berührt er nicht ein abstraktes Konzept, sondern das Wesen der <schechina>.

Es ist die Heimkehr des Geschöpfs in die Arme der göttlichen Gegenwart.

Das Schauen der <schechina> vor dem Tod ist die Befreiung der Wahrnehmung aus den Fesseln der Raum-Zeit.

Der Sterbende blickt nicht in eine fremde Welt,

sondern durchschaut die Verkleidung der hiesigen Welt.

In diesem Lichtblick wird das Erdenleben in seine ewige Bedeutung gehoben.

 

Vor dem Tod

Dieses Schauen geschieht vor dem Tod eines Menschen.

Nach diesem Lichtblick stirbt der Mensch, dort warten weitere Sterbe-Prozesse auf ihn, oder er erlebt den Lichtfunken als Nahtoderfahrung.

Da „Reanimierte“ nicht gestorben sind und von dem Erlebnis „Licht“ berichten, zeigt uns, dass dieser Prozess vor dem „wirklichen“ Tod stattfindet.

 

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