Der Lichtfunke vor dem Tod
Der Lichtfunke kurz vor dem Tod
Der Lichtfunke im Menschen…
Er „kommt“ nicht von außen in das Bewusstsein hinein, er war immer schon da, verborgen in der Innenwelt des materiellen Körpers.
Der Lichtfunke im alten Wissen:
Das Urlicht, eingesät in das Mark der Knochen, in das Gehirn, im Grund des Seins. In unserer Welt wird dieser Funke überdeckt von den Sinneseindrücken, der Zersplitterung und dem „Vielheit machen“.
Beim Sterben geschieht das Entkleiden: Die physischen Hüllen lösen sich auf, die Werkzeuge der 5 Sinne hören auf irdisch wahrzunehmen,
der Rumpf (die <4>) wird vom Kopf (der <1>) getrennt.
Erst wenn die Ablenkung der physischen Augen erlischt, tritt nicht ein „Kommen“, sondern ein Aufscheinen ein.
Das Aufscheinen des Urlichts, das Aufgehen der inneren Augen.
Das Bewusstsein „empfängt“ also nicht etwas Fremdes kurz vor dem Tod, sondern die Begrenzung bricht weg, und der Mensch erkennt das, was in ihm seit dem ersten Schöpfungstag (es werde Licht) eingewoben war.
Es ist das Zurückkehren der <1> in die Verbindung mit der <4>, das Heimkehren aus der Schatten-Existenz in die wahre Welt.
Lese nicht: „Ein Licht kommt von irgendwoher zu mir“, entkleide mit deinem Erkenntnis-Verstand mit Einsicht: Das Bewusstsein wird sich seiner eigenen Licht-Natur wieder gewahr, wenn der Schleier der Materie abgelegt werden muss.
Können Schedim den Lichtfunken vor dem Tod wahrnehmen?
Die Schedim im alten Wissen…
Sie sind keine äußerlichen Gespenster oder Dämonen,
sondern Kräftekombinationen und Wesenheiten in unserer Welt,
geboren aus der „Linken Seite“.
Die Schedim stehen für das Zerteilte, das Schattenhafte,
für die Strukturen der Illusion und des „Aus-der-Einheit-Gefallenen“.
Können die Schedim den Lichtfunken wahrnehmen?
Nein. Die besitzen nicht das Organ für das Urlicht.
Sie leben ausschließlich von der Hülle, von den Abfällen (Scherben) und der gebundenen Energie der <4>.
Die Natur des Lichtfunken ist die <1> aus dem Schöpfungsprinzip 1+4,
das zeitlose, unteilbare Göttliche.
Ein Wesen der Finsternis und der Trennung (Sched) kann die <1> nicht fassen oder „sehen“,
denn in der Gegenwart des unverhüllten Urlichts löst sich die Illusion der Trennung augenblicklich auf.
Was die Schedim vor dem Tod wahrnehmen:
Sie nehmen das Erschüttern der Hülle wahr,
das Auflösen der physischen Form, das Freiwerden der gebundenen Lebenskräfte.
Sie versuchen, sich an die verbleibenden Abfälle der Gewohnheiten, der Ängste und der Anhaftungen des Rumpfes zu klammern.
Doch den Lichtfunken selbst – das Wesentliche im Menschen – können sie nicht berühren oder schauen.
Der gehört der wahren Welt an,
einer Dimension, zu der das Schattenhafte keinen Zugang hat.




