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Nach dem Tod

Was geschieht im Augenblick des Todes? Die 12 Stationen nach dem Tod

Was erzählt das ursprüngliche Wissen vom Leben nach dem Leben?

Bernhard P. Wirth erzählt aus dem ursprünglichen Wissen, jenseits der heutigen Kirchen, vom Leben der Seele nach dem irdischen Leben:

Die 12 Stationen des Todes

Wer das Leben lernen will, muss zuerst das Sterben lernen!

Der Tod ist der große Bruder des Schlafens!

Mehr vom Wissen, das keine Schule und Universität lehrt:

Verschluss-Sache: MENSCH

Für weitere Fragen einen persönlichen Gesprächstermin mit Bernhard P. Wirth vereinbaren: 

Verschluss-Sache: MENSCH

 

Die 12 Stationen des Todes aus dem Tibetischen Totenbuch

und ägyptisches Totenbuch

Der tibetische Text hebt besonders hervor, das nach dem Tod nicht einfach ein bestimmtes notwendiges Geschehen abläuft, sondern dem Geist des physisch Verstorben die Möglichkeit zu Aktionen offen steht, die für sein weiteres Schicksal bestimmend sein können. Diese Ansicht findet man in so deutlicher Form nur selten in anderen Traditionen, vor allem wenn sie religiösen Charakter haben. Ausnahmen bilden vielleicht die Tradition des alten Ägypten, die ebenfalls ein Totenbuch kannte.

 

DER TOD

Nicht einfach ist der Tod, nicht ungefährlich,

und sehr verwirrt und überfordert ist manche Seele,

wenn sie im Augenblick des Todes

gestellt ist vor groß‘ Entscheidung,

wenn sie da wählen muss

zwischen verschiedenen Wegen und

verschiedenen Toren.

Doch wenn ein Mensch das Leben nützte

als großes Übungsfeld

und vorbereitet sich dem Tode nähert,

dann ist der Tod die große Chance,

aufzusteigen in die nächste Sphäre,

ja sogar aufzusteigen in die nächste Welt –

für solchen ist der Tod der Höhepunkt des Lebens –

für solchen wird das Grab zur Wiege!

Der Tod beendet das Zusammenspiel von dem,

was Leben ist und Seele mit dem, was reiner Stoff ist.

Nach dieser Trennung geht nun jedes wieder seinen Weg.

Der Betrachter sieht an diesem Vorgang

lediglich die Auswirkung im Körper –

das, was geschieht, das sieht er nicht.

Tod beendet nicht das Leben

beendet wird allein das Leben in der bisher uns

gewohnten Form.

Derjenige, der stirbt,

erlebt gar viel im Augenblick des Todes und danach,

viel mehr, als manchem wohl gefällt.

Und alle süßlich-frommen Bilder,

die der Mensch sich häufig macht,

berühren nicht die Wirklichkeit des Sterbens.

Als erstes muss die Seele sich entscheiden

zwischen zwei Wegen, die sich auftun nun vor ihr.

Der eine Weg – er wird oft stark beworben

führt in den Todesbaum.

Hölle ist im Westen der geläufig Ausdruck für jenen Ort,

aus dem es in der Tat kaum mehr Entrinnen gibt.

Nicht um Bestrafung geht es in der Hölle

die Hölle ist der Ort,

in den die Machthaber des Todesbaumes

jene locken können,

die im Leben Nähe zu ihnen haben ausgebaut.

Seelen, die im Leben sich nicht haben vorbereitet

auf das Sterben

oder in diesem großen Augenblick

nicht geführt werden durch kundig Hand,

fühlen oft sich gänzlich überfordert,

zu treffen solch‘ Entscheidung.

Sie wenden sich zurück zur Welt,

in der sie bisher lebten,

versuchen, das abgelaufene Leben einfach fortzusetzen,

was subjektiv auch ohne Körper leidlich gut gelingt.

Erdgebundene Seelen werden sie genannt,

und mancher Spuk führt sich zurück auf sie.

Doch jene Seele, die mutig vorwärts geht,

ausschlägt die Versprechungen des Todesbaums

und jenes Tor durchschreitet,

das Eingang ist zum Lebensbaum,

begegnet einem gewaltig großen Licht,

über alle Maßen hell und laut.

Eintritt die Seele ins Gericht!

Danach durchwandert sie für längere Zeit nun einen Raum,

den man im Osten Bardo nennt, im Westen Fegefeuer.

Eine wilde Flut von Bildern stürmen im Bardo auf die Seele ein,

darunter viele auch, die Angst und Furcht einjagen.

Zwar sind alle diese Bilder nur Projektionen,

besitzen keine äußere Wirklichkeit,

doch nützt dies wenig dem,

der seine Projektionen nicht durchschaut.

Gleich wie der Träumer seine Träume erst erkennt,

wenn er ist aufgewacht,

davor jedoch fest glaubt an jene Bilderwelt,

in der er sich bewegt,

genauso schwierig ist es für die Seele,

im Bardo die Bilder zu entlarven als eigene Projektion.

So gar nicht ruhig und friedlich

ist diese Wanderung im Bardo,

und ist es für die Seele eine große Hilfe,

wenn sie bekommt in dieser Zeit

Führung und Belehrung aus kundig Hand.

Wer durchwandert hat den Bardo,

durchlebt‘ das Fegefeuer,

der hat gelernt, der ist gereift,

von neuer Stufe aus geht seine Seele

danach in einen neuen Körper ein.

Für solche Seelen aber,

die im Leben schon knüpften Verbindungen zu höheren Reichen,

höheren Welten,

für solche öffnen sich an diesem Punkte

möglicherweise noch ganz andere Türen.

Darüber entscheidet,

wofür ein Mensch sein Leben hier auf Erden nützt –

ob er begreift, dass der Tod der Höhepunkt des Lebens ist,

das irdisch‘ Leben dafür die Vorbereitung!

 

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